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Die AK 55 der Sterne auf Reisen

Die Berichte der Reisen der AK55 zum IFA Masters World Cup in Vöklabrück und der Deutschen Meisterschaften der AK55 in Kellinghusen/Schleswig-Holstein.

Beim IAF Masters World Cup ( 20. – 22.07.2018 ) in Vöcklabruck, hatten die Sterne ihren ersten Einsatz in der diesjährigen Feldsaison. Von ursprünglich 10 gemeldeten Mannschaften blieben nur 7 übrig. Da wir in der 3er Gruppe waren, musste sich in nur zwei Spielen entscheiden, wer ins Halbfinale einzieht. Im ersten Spiel trafen wir auf das Team von ASKO Laarkirchen Papier. Und das bei für uns Hitze und Trockenheit geplagte Berliner, bei Regen und nassem Boden.

Dementsprechend entwickelte sich ein reines Angabenspiel, bei dem wir bis zum 9:9, immer mit 1-2 Bällen in Führung lagen. Leider gewann die gegnerische Abwehr zusehends an Sicherheit und der Satz ging mit 10:12 verloren. Im zweiten Satz liefen wir immer einem knappen Rückstand hinterher. So verloren wir auch diesen Satz knapp mit 9:11. Gegen diesen starken Gegner, späterer Turniersieger, ein ordentliches Ergebnis. Im nächsten Spiel musste aber ein Sieg her. Gegen die Mannschaft des TS Lauterach war es alleine Andrés Angaben zu verdanken, dass wir den ersten Satz mit 11:9 gewannen. Im zweiten Satz sollten aber auch die nicht mehr reichen. Leichte Fehler auf allen Positionen kosteten uns den Satzgewinn. 7:11 und durch den Direktenvergleich nur um die Plätze 5-7. Die beiden Spiel am Sonntag gegen SPG Salzburg und TV Stammheim wurden jeweils mit 2:0 gewonnen. Am Ende ein 5. Platz und die Erkenntnis, da war mehr drin.

 

Zum Weiterkommen fehlten uns nur zwei Bälle. Aber wenn nicht alle Spieler richtig bei der Sache sind, fliegt man bei Meisterschaften, ganz schnell mal in der Vorrunde raus.

Das sollte uns bei der DM AK 55 in Kellinghusen 15./16.09.2018 natürlich nicht passieren. Bei wieder feuchtem Boden, leichtem Regen und böigem Wind starteten wir gegen den vermeintlich leichtesten Gegner, die Mannschaft vom SV Moslesfehn. Im ersten Satz lief wenig zusammen. Kaum abgewehrte Bälle, die Vorlagen verbesserungswürdig und die Angaben nicht variabel genug. Verdient ging dieser Satz mit 7:11 verloren. Zum zweiten Satz kam Hartmut für Paul in die Hintermannschaft. Es wurden nun mehr Bälle geholt und auch die Vorlagen kamen konstanter. Da auch im Angriff variabler gespielt wurde, konnten wir die folgenden Sätze für uns entscheiden. Kein Faustballfest aber 11:9 und 11:8 und somit die ersten zwei Punkte auf dem Konto. 
Nächster Gegner war das Team vom MTV Oldendorf. Hier lief der erste Satz besser und ging mit 11:9 an uns. Im zweiten Satz sah es lange nach einem Sieg aus. Aber zwei Matchbälle konnten nicht genutzt werden und am Ende ging der Satz mit 14:15 verloren. Durch den unnötigen Satzverlust war bei uns die Verunsicherung spürbar. Die Oldendorfer nutzten das zu einem 11:7 Satzgewinn. Zwei unnötig abgegebene Punkte und die beiden stärksten Gegner noch vor uns.
Zu erst das Spiel gegen die Leverkusener. Dauergegner seit der AK 40 und von uns noch nie besiegt. Für dieses Spiel hatten wir umgestellt. André tauschte mit Torsten und ging in die Mitte. Beerchen übernahm den Hauptangriff. Die Angaben blieben bei André. Das zeigte aber noch keine Wirkung und der erste Satz ging locker mit 11:6 an Leverkusen. Die Qualirunde rückte in weite Ferne. Ab Satz zwei kam aber André wieder in den vorjährigen „DM-Tunnel“. Scheinbar unbeeindruckt setzte er Angabenasse in Serie. Da auch die Annahmen immer besser wurden und Beerchen ebenfalls punktete, gewannen wir den Satz mit 15:13. Im dritten Satz das gleiche Bild. Beim Stand von 10:9 für uns, setzte der Leverkusenerangreifer einen gut platzierten Schlag, wenige cm ins Aus. Glücklich aber durch eine starke kämpferische Leistung auch verdient, hatten wir das Spiel gedreht.
Um sicher in die Qualirunde zu kommen, musste auch gegen den TV Weisel gewonnen werden.
Das Spiel war ein Abbild des vorigen Spiels. Erster Satz verschlafen ( 4:11 ). Im zweiten Satz stark zurückgekämpft ( 11:7 ) und im dritten Satz mit etwas Glück das Spiel endgültig gedreht. Beim Stand von 14:13 für uns, landete eine Angabe des Gegners in der Leine. Mit 6:2 Punkten als Gruppenzweiter qualifiziert. Erstes Ziel erreicht.

Am Sonntag dann das Überkreuzspiel gegen den TSV Bederkesa. Ein starker Gegner, ist die Mannschaft doch als Ruschwedel, Vizemeister in der Halle geworden. Wie an diesem Wochenende üblich, ging der erste Satz an uns vorbei und mit 7:11 verloren. Erst in den Sätzen zwei und drei kamen wir richtig ins Spiel. Speziell die Abwehrreihe Hartmut und Thomas holte spektakuläre Bälle. Hierdurch kamen wir häufig zu einem guten Spielaufbau und unsere Angreifer konnten souverän punkten. 11:8 und 11:9. Wieder im Halbfinale.
Hier kam es zu einer Neuauflage des vorjährigen Halbfinals. Es ging erneut gegen Elsenfeld. Entgegen der vorigen Spiele, waren wir von Anfang an mit im Spiel. So gewannen wir den ersten Satz mit 11:9. Im zweiten Satz führten wir, durch unglückliche Aktionen der gegnerischen Abwehrreihe, schnell mit 3:0. Zu unserer großen Überraschung, verließ daraufhin der Schlagmann kommentarlos das Feld. Das war für Elsenfeld besonders ungünstig, hatte sich doch im ersten Satz schon der Mittelmann verletzt und musste vom Platz.
Uns sollte es recht sein. Wir gewannen Satz zwei mit 11:5. Erstes Zweisatzspiel an diesem Wochenende, Revanche geglückt und erstmals im Finale.
Im Finale, wieder gegen Leverkusen, ging dann bei uns leider nichts mehr. Die 17 Sätze auf dem Weg hier hin, waren einige zuviel. Im ersten Satz sorgten die Platzverhältnisse, durch einige versprungene Vorlagen beim Gegner und einige knapp ins Aus gespielte Bälle, noch für ein nahezu ausgeglichenes Spiel. Beim Stand von 8:8 war dann aber unser Glück aufgebraucht. Der Satz ging mit 8:11 verloren. Satz zwei war eine einseitige Angelegenheit, 11:5 für Leverkusen. Nach kurzer Enttäuschung über die Niederlage, überwog aber die Freude über eine tolle Leistung an diesem Wochenende. Zweitbeste Mannschaft in der AK55 in Deutschland. Von vier Zielen drei erreicht. 1. eine einstellige Platzierung, 2. erreichen der Zwischenrunde, 3. mind. ein Platz besser als im Vorjahr  nur Ziel 4 das letzte Spiel im Turnier gewinnen wurde verfehlt. Aber man braucht ja auch noch Ziele fürs nächste Jahr.

Mit dieser DM endet auch die erfolgreiche Zeit der Mannschaft unter der Fahne von Stern Kaulsdorf. Ab der Hallensaison treten wir dann für unseren Kooperationspartner DJK Süd an. Hoffentlich genauso erfolgreich wie bisher.

Harald

 

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